Wir verstehen, dass eine Augenlaserbehandlung viele Fragen aufwerfen kann. Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Anliegen unserer Patienten. Wir möchten Ihnen helfen, eine fundierte Entscheidung zu treffen und sich bei uns gut aufgehoben zu fühlen.
Hier haben wir die wichtigsten Fragen zusammengestellt, die unsere Patienten vor einer Augenlaserbehandlung haben. Sollten Sie weitere Anliegen haben, zögern Sie nicht, uns direkt zu kontaktieren.
In der Regel übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für eine Augenlaserbehandlung nicht, da sie diese als Schönheitsoperation einstufen. Private Krankenkassen können unter bestimmten Umständen einen Teil der Kosten erstatten. Es empfiehlt sich, dies vorab mit Ihrer Krankenkasse zu klären.
Ja, die Kosten für eine Augenlaserbehandlung können als außergewöhnliche Belastungen steuerlich geltend gemacht werden, sofern eine medizinische Notwendigkeit besteht. Bitte konsultieren Sie hierzu Ihren Steuerberater.
Ja, wir bieten in Zusammenarbeit mit unseren Partnern flexible Finanzierungsmöglichkeiten an, um Ihnen den Zugang zu einer Augenlaserbehandlung zu erleichtern. Sprechen Sie uns gerne darauf an.
Eine Augenlaserbehandlung ist in der Regel ab 18 Jahren möglich. Wichtig ist, dass die Sehstärke über einen längeren Zeitraum stabil war. Eine Altersgrenze nach oben gibt es prinzipiell nicht, solange die Augen gesund sind.
Wie bei jedem operativen Eingriff gibt es auch bei Augenlaserbehandlungen Risiken, diese sind jedoch sehr gering. Zu den möglichen, aber seltenen Komplikationen gehören trockene Augen, Halos (Lichthöfe), Blendempfindlichkeit oder eine Unter-/Überkorrektur. Wir klären Sie ausführlich über alle potenziellen Risiken auf.
Die meisten Patienten können bereits nach 1-2 Tagen wieder ihren normalen Alltag aufnehmen. Sportliche Aktivitäten und Schwimmen sollten für einige Wochen vermieden werden. Eine genaue Einschätzung erhalten Sie von Ihrem Arzt.
Das Ergebnis einer Augenlaserbehandlung ist dauerhaft. Eine erneute Veränderung der Sehkraft im Alter, beispielsweise durch Altersweitsichtigkeit (Presbyopie), ist jedoch unabhängig davon und erfordert gegebenenfalls eine gesonderte Behandlung.
Bitte verzichten Sie am OP-Tag auf Make-up, Parfüm, Haarspray und Gesichtscremes. Auch auf das Tragen von Kontaktlinsen sollte vor dem Eingriff verzichtet werden. Wir geben Ihnen detaillierte Anweisungen für den OP-Tag.
In sehr seltenen Fällen kann es zu einer Unter- oder Überkorrektur kommen. Eine Nachkorrektur ist in vielen Fällen möglich und wird individuell besprochen. Unser Ziel ist Ihre volle Zufriedenheit.
Ja, bestimmte Vorerkrankungen der Augen (z.B. Grauer Star, Grüner Star im fortgeschrittenen Stadium), Systemerkrankungen (z.B. Autoimmunerkrankungen) oder eine Schwangerschaft können eine Behandlung ausschließen. Eine detaillierte Voruntersuchung klärt Ihre Eignung ab.
Wenn eine Augenlaserbehandlung nicht infrage kommt, können alternative Methoden wie Linsenimplantate (ICL oder RLE) oder die klassische Sehhilfe (Brille, Kontaktlinsen) eine Lösung sein.
Reines Augenlasern (LASIK, PRK, SMILE) findet nur unter örtlicher Betäubung statt – hier ist Nüchternheit nicht nötig, leichte Mahlzeiten wie gewohnt sind ok. Nüchtern bleiben (kein Essen/Trinken vorher) ist nur erforderlich, wenn eine Sedierung oder ein intraokularer Eingriff mit Sedierungsoption geplant ist, z. B. bei ICL/RLE oder auf Wunsch bei starker Angst vor der Laser-OP.
Ja, das ist der Regelfall. Bei modernen laserchirurgischen Verfahren wie SMILE oder LASIK werden routinemäßig beide Augen direkt nacheinander in einer Sitzung behandelt. Das spart Ihnen zusätzliche Wege, sorgt für eine gleichmäßige Erholung und ermöglicht es Ihnen, schon am nächsten Tag mit beiden Augen scharf zu sehen.
Die Sorge vor Schmerzen ist einer der häufigsten Gründe, warum Patienten den Eingriff aufschieben – doch wir können Sie beruhigen: Die Behandlung tut nicht weh. Durch die lokale Betäubung mit sanften Augentropfen ist die Augenoberfläche absolut unempfindlich. Sollten Sie dennoch große Angst vor dem Moment des Eingriffs haben, lassen wir Sie damit nicht allein. Mit einer kurzen Sedierung (Dämmerschlaf) führen wir Sie in einen Zustand vollkommener Entspannung. Sie schlafen ruhig, während wir Ihre Augen korrigieren, und sind direkt nach dem Eingriff wieder fit. Sprechen Sie uns einfach im Vorfeld darauf an!
Da Laser-OP, ICL und RLE als “Wunschbehandlungen” ohne medizinische Notwendigkeit gelten, stellt die Krankenkasse in der Regel keine offizielle Krankschreibung (AU-Bescheinigung) aus. Patienten müssen die Ausfallzeit meist über Urlaubstage oder unbezahlte Freistellung abdecken. Übliche Erholungszeiten: Büro-/Bildschirmarbeit: 1–5 Tage (Laser meist 1–3 Tage, ICL/RLE eher rund eine Woche) Handel/Verkauf/Dienstleistung: ca. 5–7 Tage Handwerk, Baustelle, körperliche Arbeit: 2–4 Wochen Berufskraftfahrer: 1–2 Wochen Genaue Empfehlung gibt der Operateur je nach Heilungsverlauf und Beruf.
Von einer Behandlung abzuraten ist in der Regel nicht nötig, allerdings müssen bei bestimmten Berufsgruppen gesetzliche Vorgaben, Heilungsphasen und das richtige OP-Verfahren beachtet werden: Piloten und Fluglotsen: Eine operative Sehfehlerkorrektur ist laut den Richtlinien des Luftfahrt-Bundesamtes (LBA) und der EASA grundsätzlich erlaubt. Allerdings gelten strenge Grenzwerte für die Ausgangsfehlsichtigkeit vor der OP. Zudem gibt es nach dem Eingriff eine gesetzliche Sperrfrist (oft mehrere Monate), in der die Flugtauglichkeit ruht, bis die Sehkraft absolut stabil und frei von Nebenwirkungen (wie Halos oder Blendungen bei Nacht) ist. Berufskraftfahrer (Lkw, Bus, Taxi): Für die Erteilung oder Verlängerung des Personenbeförderungsscheins oder der Führerscheinklassen C/D gelten hohe Anforderungen an das Dämmerungs- und Kontrastsehen. Nach einer OP muss die Sehschärfe stabil nachgewiesen werden. Hier sind moderne, gewebeschonende Verfahren wie SMILE oft von Vorteil, da sie das Risiko für nächtliche Blendeffekte minimieren. Berufe mit körperlichem Risiko (Polizei, Feuerwehr, Leistungssportler, Handwerker): Bei Berufen, bei denen es zu Schlägen aufs Auge oder starker Staubbelastung kommen kann, ist von klassischen Flap-Verfahren (wie der herkömmlichen LASIK) eher abzuraten. Das Risiko, dass der Hornhaut-Flap mechanisch verschoben wird, ist hier zu hoch. Für diese Gruppen sind SMILE (Schnittfreie Schlüsselloch-Methode) oder eine Oberflächenbehandlung (PRK/LASEK) die deutlich sicherere Wahl.
Rauchen und Alkoholkonsum können den Heilungsprozess negativ beeinflussen. Bestimmte Medikamente können ebenfalls Auswirkungen haben. Bitte informieren Sie Ihren Arzt im Vorfeld über alle Medikamente, die Sie einnehmen, und Ihren Lebensstil.